Kunst-Haus

Ausstellung

Ortswechsel

Zur Wiedereröffnung in den neuen Räumen gibt es richtig Frauen-Power. In einer Gemeinschaftsausstellung präsentieren wir bis zum 14. März Arbeiten von Eva Lindner, Carolin Rühlow und Tine Zech.

Die Ausstellungseröffnung findet am Samstag, den 31. Januar um 11 Uhr statt.

Eva Lindner

„Meine künstlerische Arbeit reicht von filigranen Tusche-Zeichnungen über leuchtende Materialcollagen bis hin zu kraftvollen Kohlezeichnungen im Großformat. Aus einer offenen, experimentellen Herangehensweise heraus entwickeln sich Arbeiten, die zwischen Freude und Verletzlichkeit oszillieren. Bildzeugnisse weiblicher Präsenz, gezeichnete Linien, alte Papiere und Fundstücke treten in einen Dialog über Selbstermächtigung und gelebte Erfahrung.“

Carolin Rühlow

„Die Architektin in mir hat einen Blick für Formen, plant ganz genau, wägt ab und vertieft sich ins Detail.
Die Sachensucherin in mir hat ein Faible für völlig unperfekte, für Andere unscheinbare Gegenstände mit Seele und Geschichte.
Die Kreative in mir verbindet die konträren Leidenschaften.
Auf der Suche nach ausgefeilter Formensprache entstehen Kombinationen aus verschiedenen Materialien, Techniken und Dingen unterschiedlicher Bezugsebenen.
(Papier / Gewebe / Text / Wachs / Draht sowie Acryldruck / Siebdruck / Scherenschnitt / Naht/ Objekt)
Impulsgeber sind Detailausschnitte, Kurioses oder die Formenvielfalt im Alltäglichen.
Grafisch übertragen, ausschnitthaft oder teils stark skaliert entstehen überlagerte, collagierte Arbeiten. Materialwechsel und transparente Schichtungen erzeugen dabei Spannung und Tiefe, feine Nähte ersetzen Linien und verbinden die einzelnen Elemente und Flächen.
Die diversen gesammelten Fundstücke werden entgegen ihrer ursprünglichen Bedeutung in einen anderen Kontext übertragen und es entstehen kleine, räumliche, oft humorige Objekte.“

Tine Zech

„Meine Arbeiten entspringen einer spontanen Intuition,
an Formen, Stofflichkeit und Proportionen. Schichtungen und Collagen
die im Laufe der Arbeit verschwinden und wieder zu Tage
treten, verleihen den Flächen Tiefe und Struktur.
Der Drang durch eine gezielte Linie die gewünschte Spannung
im Format zu erreichen.“

Carolin Rühlow und Tine Zech kennen sich schon aus Jugendzeiten und hatten, bis zur Schließung der außergewöhnlichen Künstlergemeinschaft, ihr Atelier auf AEG.
Seit 2021 haben Sie in neuen Räumen in der Innenstadt von Nürnberg als Ateliergemeinschaft Kollektiv Schinkenkubik viel Platz zum Arbeiten und Ausstellen.

Hier entstehen Bilder, Zeichnungen, Drucke, Collagen und Objekte verschiedenster Art aus Papier, Draht, Gewebe, Leinwand, Grafit, Acryl, Wachs, Rost, Druck, Fundstücken usw.
Gleiche Interessen, Freundschaft und Spaß am gemeinsamen Arbeiten lässt sie seit über 10 Jahren in die Freie Kunst Akademie Augsburg fahren, zum nächtelangen Malen in den Ateliers. Die Akademie bietet ihnen Raum für Reflektion und kontinuierliche Weiterbildung in Begleitung von namhaften Künstler:innen.