Ausstellung
„Gewächse, die, kaum aufwärts wachsend, in die Erde kriechen“
(Fragmente aus verlorenen Tagen von Rainer Maria Rilke)
Die verschiedenen Blumenarten auf den Bildern sind immer erkennbar, häufig melancholisch still, schön und geheimnisvoll. Blumenduft schwebt in den Räumen, wogt über Frauenakte, verschmilzt in den Kleidern. Schönheit und Vergänglichkeit gehen ineinander über. Die Vorliebe der Künstlerin für Stoffe, Muster, Ornamente und Oberflächenstrukturen spiegelt sich in all ihren Themen und Sujets wider. Große Farbflächen stehen neben kleinsten Details. Graphik und Malerei vermischen sich.
Das Experimentieren und Kombinieren verschiedener Techniken (Acryl, Ölpastell, Tusche, Acryltusche, versch. Kreiden, Stifte, Sgraffito, Collageelemente, Enkaustik) schaffen neue Bildräume. Als Bildträger dienen statt starrer Leinwand
Papiere, Pappen oder auch speziell präparierte Stoffe. Dies schafft schwebende Leichtigkeit, kein starrer Rahmen beschwert die Bilder oder grenzt sie ein.